Wasser ist nicht das Problem haben sie gesagt!

Tag 18, Mittwoch, der 31. August
Wow, was für ne klare Nacht! Ich bin gegen drei wach geworden und hatte sogar die Energie das Zelt zu verlassen und Fotos zu machen! Hoffentlich sind ein paar schöne dabei, auf der Kamera sehen sie zumindest gut aus. Zwar kein Polarlicht, aber soviele Sterne sieht man zuhause nicht!
Also wieder rein ins Zelt.
Heute schlafe ich bis acht Uhr! Unterhalte mich noch mit den andren beim Frühstück und mach dann erst gegen 10 los.
Zum Beginn folgt der Pfad einem Forstweg, doch was ist da? Da ist ein Berg auf dem Weg! Dahinter taucht ein Bagger auf, nach Kurzer Unterhaltung mit dem Bauarbeitern, erfahre ich das hier eine Fischtreppe entsteht, die Rohre in den die Bergflüsschen sonst unter Wegen entlanggeleitet werden sagen den Fischen nicht zu, also ist Renaturierung das Zauberwort. Gut so!
Anschließend wird der Ausleger des Baggers zur Brücke für mich und es geht weiter.
Der Kungsleden verlässt die Forststraße und biegt in den Wald ab, jetzt gehts erstmal 300 Meter hoch!
Das ist ganz schön anstrengend, aber bald bin ich in der Lilldalstugan, und ruhe bei sehr schöner Aussicht aus.
Dann gehts wieder ins Tal, zu dem Kungsledenportal (welches nicht an Anfang oder Ende des Weges steht…) und dank der Kungsledbro (bro heißt Brücke) über den Fluss Görälven der hier ziemlich groß scheint, da würd ich nicht durchwaten wollen!
Nun wirds nochmal anstrengend, einem sehr schlammig bis nassem Pfad folgend erklimme ich einen guten Teil des Granfjället, bis zur Granfällstugan.
Hier will ich bleiben, auch nachdem ich festgestellt habe das es hier kein Wasser gibt oO, der Bach in der Karte is die ein oder andre Etage tiefer und richtig kann ich ihn auch nicht ausmachen.. Naja ich hab noch 1,5 Liter dabei, also nicht ganz so tragisch.. nur für Abendbrot und Frühstück wirds nicht reichen.. dann gehts morgen wohl mit nem Schokiriegel los in den Tag, und Müsli + Cappucino wird erst zum Mittag werden^^
Aber das ist ja auch nicht das erste mal so..
Nun gut bis morgen (der letzte richtige Wandertag)
Euer Bresh

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