Feierabend!

Freitag und Sonnabend, zweiter und dritter September
So.. heute noch mal zeitig raus, der Bus geht um zehn und ich hab ja noch etwas zu laufen, außerdem wartet noch ein Supermarkt auf mich!
Kurz vor 8 ist alles erledigt und ich mache mich auf den Weg.
Die Schotterstraße läuft sich gut, und als sie an einem Windschutz zu ner Asphaltpiste wird, erlebe ich den emotionalen Abschluss der Tour.
Drei Wochen laufen, Zelten und riechen wie ein Obdachloser..
Nun isses vorbei, okay das Geruchsthema bleibt noch bis abends.
Ein komisches Gefühl ist das!
Nach einer kurzen Pause am Windschutz, geh ich dann weiter, an einem Behindertengerechten Klohäusschen vorbei, gehts die Asphaltpiste runter in den Ort, mit Wanderwegweiser (Foto), Kungsledenportal (Foto) und Supermarkt inkl. Sitzecke (Foto).
Im Supermarkt mach ich nen 5 Artikel, 20€ Einkauf, und unterhalte mich beim Frühstück mit dem Kassierer.
Im Winter kommen wohl 100.000 Besucher in die Ecke und er hat dann neun Angestellte, aber jetzt nach den Sommerferien schmeißt er den laden allein.
So siehts auf der anschliesenden Busfahrt auch aus, leere Hotelanlagen soweit das Auge reicht!
Danach gehts Stundenlang durch Wald, das ist wie Brandenburg hier, nur in länger, und ab und an gibts rote Häusschen.
Nach dreieinhalb Stunden bin ich in Borlänge, da steig ich nach 2 Stunden Aufenthalt in den Zug um, und dann gehts durch malerische Landschaften, mit weiten Feldern in ca 2 Stunden nach Stockholm (insgesamt ungefähr 450 km).
Hier gehts dann noch bei Mäcces lang, und dann ne halbe Stunde zu Fuß zum Hotel, sieht schnuckelig aus hier, allerdings ist es auch voll der Kulturschock! Laut, blinkelichter und Menschen über und über!
An Bord auf dem Hotel angekommen gibts erstmal zwei duschen nacheinander (ohne abtrocknen dazwischen =D) und dann bissi entspannung.
Später entschließ ich mich noch dazu die Klippe hinterm Hotelboot zu erklimmen, und im Supermarkt Bier zu besorgen, der hat kein Systembolaget, also gibts das bekannte Leichtbier. Mit diesem und Chips, schau ich dem Sonnenuntergang vom Bug des Bootes aus zu. Übrigens.. Fotos mit längerer Belichtungszeit sind von Bord eines wankenden Bootes nahezu unmöglich^^
Am nächsten Morgen schlag ich mir den Bauch am Frühstücksbuffet voll und rede mit dem deutschen Hotelbesitzer, er ist seit mehr als 50 Jahren in Stockholm und betreibt das Hotelboot seit 42 Jahren nun, mit fast 80, schaut er nur mehr einmal die Woche rein.
Dann mach ich bissi Sightseeing in der Altstadt (inkl. Wachwechsel am königl. Palast), shoppe Souvenirs, und nehm dann den Bus zum Flughafen.
Hier treff ich noch ein Leipziger Pärchen, das macht die Warterei sehr kurzweilig, und schreibe diesen Blogeintrag, dann gehts bald los gen Heimat!
Grüße Bresh
PS.: Fotos reich ich von zuhause aus nach!

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